Nachruf auf Jörg Baumann von Olli
In Erinnerung an Jörg Baumann (24. Mai 1966 bis 28. Januar 2025)
von Olli am 1. März 2026
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Ein Leben, das gut gelebt wurde – ein Tribute auf Jörg Baumann
Ich habe Jörg über Sabine Breun kennen gelernt, mit der ich zusammen in München Biologie studierte und gemeinsam durchs Studium gezogen bin. Ich lernte Jörg erst Jahre später in Leipzig kennen, als ich beide am Fraunhofer Institut besuchte.
Es war dieser erste Eindruck, der mir klar machte, dass hier zwei Menschen zusammenarbeiteten, die füreinander gemacht waren. Die emotionale und wissenschaftliche Verbundenheit spiegelte sich in ihrem Umfeld wider: klare und aufgeräumte Labors, Mitarbeitende, die fokussiert ihrer Arbeit nachgingen und dennoch mit Freude arbeiteten – Dinge, die ich in diesem Beruf nur selten erleben durfte. Zusammenarbeit und Miteinander war das, was die Einheit Sabine/Jörg immer ausmachte: zwei freundliche und engagierte Menschen, die für ihre Forschungsarbeit leb(t)en und arbeite(te)n und trotzdem genau das blieben: Menschen. Ich habe noch das Hochzeitsbild von ihnen, bei dem ich bis heute mit Freude denke: ja, das passt!

Ich hatte in den letzten Jahren des Öfteren das Vergnügen, auch mit Jörg zusammenzuarbeiten. Und ich kann sagen, dass es stets eine Freude war. Gerade die Vermittlung des Wissens, das dieses Paar in den letzten Jahrzehnten aufgebaut hatte, war faszinierend und gleichzeitig praxisnah. Jörg war ein Mann, der groß(artig)e Menschen nicht nur aushalten konnte, sondern suchte – und damit eine ebenso großartige Partnerin an seiner Seite hatte.

Der Schmerz über seine Erkrankung und seinen viel zu frühen Tod sitzt tief. Ich weiß, wie sehr er hier fehlen wird. Möge sein Geist und seine Menschlichkeit noch lange eine Inspiration für uns alle sein.
Olli aus Hannover
Blog post No. 269
