THE point of no return – ein Virus läuft um die Welt

Der aktuelle SAJO-Ticker informiert zum 28. Juni 2021

Der SAJO Blog bietet seit Februar 2020 einen Leitfaden mit aktuellen Informationen und Empfehlungen zur SARS-CoV-2 Pandemie.

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Nicht nur das Phantom der Oper von Andrew Lloyd Webber besang the point of no return – den Kipp-Punkt, ab dem es keine Umkehr mehr gab. In diesem Musical hat das Phantom seine Liebe zu Christine besungen, es ist ein sehr dissonantes, interessantes Duett. Am Ende liegt das Opernhaus in Schutt und Asche.

The point of no return beschreiben wir hier auf verschiedenen Gebieten, wie der Pandemie und dem Klimawandel.

Pandemien und Klimawandel hängen zusammen. Die globale Erwärmung begünstigt nicht nur Unwetter-Katastrophen, Dürreperioden, Überschwemmungen, Waldbrände, sondern auch Pandemien. Denn die natürlichen Lebensräume zahlloser Tiere werden durch den Klimawandel verschoben oder zerstört. Nicht nur Menschen erleben Migration. Sowohl bei der Pandemie als auch beim Klimawandel wurden bereits points of no return überschritten. Über diejenigen bei der Pandemie haben wir seit einem Jahr berichtet. Über die des Klimawandels berichtet ein Entwurf des IPCC, der der französischen Nachrichtenagentur AFP vorliegt.

Diese Pandemie hat weltweit über 181 Millionen Menschen infiziert (Quelle: Johns Hopkins University, 28. Juni 2021) mit mehr als 4 Millionen Todesopfern. In Deutschland haben wir mehr als 3,7 Millionen Infizierte und mehr als 91 000 Todesopfer zu beklagen. Die Dunkelziffer liegt jeweils deutlich höher, wie wir bereits in unserem letzten Post erläutert haben.

Die am meisten betroffenen Länder weltweit sind die USA, Indien, Brasilien, Frankreich, Türkei, Russland, Großbritannien, Argentinien, Italien, Kolumbien, Spanien und Deutschland auf Platz 12. Weltweit nimmt die Pandemie wieder zu, die Kurve steigt an. Die Delta-Variante, deutlich infektiöser und gefährlicher, wird dafür verantwortlich gemacht. Doch in Konsequenz sind das Verhalten der Bevölkerung in den einzelnen Ländern und die entsprechenden Entscheidungen der Politik dafür verantwortlich.

Ein Virus läuft um die Welt: Wenn man sich die Jahreszeiten ansieht, und die betroffenen Länder, kann man erkennen, dass dieses Virus eine gewisse Saisonalität aufweist (wie praktisch alle bekannten respiratorischen Viren). Als Beispiele zeigen wir ein paar Länder der Südhalbkugel, wo jetzt der Winter beginnt.

Quelle: Johns-Hopkins-University, 28. Juni 2021

Dieses Virus läuft um die Welt, immer wieder, und es wird weiterlaufen, denn die Entwicklungen von Impfstoffen, die schiere Herstellung der Mengen, die notwendigen Tests und Zulassungen, und schließlich die Impfung der Bevölkerung aller Länder, ist zu langsam. Selbst wenn diese Abläufe optimiert sind, werden wir es nicht schaffen, dieses Virus im Langstrecken-Sprint einzuholen. Das Virus läuft und läuft um die Welt, immer wieder, und wird dabei gefährlicher, denn jede Infektion birgt das Risiko einer erneuten Mutation.

Doch auch das Hoffen auf Saisonalität alleine ist trügerisch, wie die Entwicklungen in Großbritannien und Russland zeigen. Die Zahlen gehen steil nach oben. Das liegt an dem fahrlässigen Verhalten der Bevölkerung und den mangelhaften politischen Entscheidungen.

Quelle: Johns-Hopkins-University, 28. Juni 2021

Es gibt Gründe dafür, warum wir nicht auf die Entwicklung von Impfstoffen gesetzt haben, sondern SAJO den Fokus auf Wirkstoffentwicklung setzt: 1) Die Impfstoffentwicklung ist zu langsam, 2) es gibt dafür nur einen Markt, der aggressiv und sehr schnell aufgeteilt wird, 3) die Konkurrenz ist sehr groß in der Impfstoffentwicklung (jede/r macht Impfstoffe), 4) das Risiko ist sehr hoch, entweder es funktioniert, oder es floppt 5) das Knowhow für die Entwicklung für Wirkstoffe ist anspruchsvoller und damit intellektuell eine Herausforderung, die nicht viele Forscher annehmen können, 6) damit ist die Konkurrenz kleiner und 7) die Märkte sind größer und vielfältiger. Und das finale Argument für SAJO ist, dass SAJO eigenes Knowhow hat, Technologievorsprung, und damit zukunftsweisend ist.

Schulen SIND Pandemietreiber! Wir erklären warum:

In Deutschland hält sich penetrant die Aussage, dass Schulen keinen negativen Einfluss auf die Pandemie haben. Allen Fachleuten ist bekannt, dass Schulen, Kindergärten und Bildungseinrichtungen, alle Institutionen, in denen sich Menschen treffen, Pandemietreiber sind. Dazu gehören auch Arbeitsplätze und die öffentlichen Verkehrsmittel, sowie alle Orte, an denen Menschen ohne Mindestabstand und/oder Schutzmaske, zusammenkommen. SARS-CoV-2 ist ein Virus, das über Aerosole in der Luft übertragen wird. Noch dazu mutiert das Virus in einer erschreckenden Geschwindigkeit. Hohe Infektionszahlen bieten dem Virus den Nährboden, immer neue Mutationen hervorzubringen.

Die Rolle der Schulen und Kitas ist umstritten. Die Meinungen der vielfältigen Fachleute auf ihren Gebieten dazu ebenfalls. Man beobachtet Fachleute, die, je mehr sie dem politischen Einfluss unterliegen, oder Aufmerksamkeit in den Medien erhaschen wollen, provokanten Unsinn von sich geben. Korrektive, auf die man sich verlassen kann, sind Karl Lauterbach und Christian Drosten. Schlagzeilen zu produzieren, ist nicht unsere Triebfeder. SAJO klärt auf – auch wenn es unbequem wird, denn es hilft nichts. Das Virus wird bleiben. Wir versuchen, Fakten und unsere Auswertungen, unsere Erfahrungen einzubringen, zu beraten, und dies vielleicht auch unterhaltsam zu gestalten.

Die widersprüchlichen Aussagen zu Schulen, Kindergärten und Bildungsstätten sind in der Fachliteratur Thema. Es wird wie folgt erklärt. Das Immunsystem von Kindern schafft es, eine völlige Clearance ab dem Zeitpunkt zu erreichen, ab dem der junge Organismus mit dem Virus in Berührung gekommen ist. Obwohl der junge Organismus mit dem Virus in Berührung gekommen ist, ist oftmals kein Virus mehr nachweisbar, Tests sind negativ, es gibt oft keine Antikörpernachweise zu einem späteren Zeitpunkt. So wurde das in ein paar medizinischen Publikationen beschrieben. Eine logische Erklärung wäre, dass das Virus bei vielen jungen Patient*innen nicht in Zellen eindringen konnte, um diese zur Vermehrung zu kapern. Das ist die einzige Erklärung, warum bei vielen Kindern und Kleinkindern nichts nachweisbar ist. Das Virus wird nur ausgeschieden, also ausgeatmet und über den Stuhlgang ausgeschieden, wenn der Organismus infiziert ist und selbst Virus produziert. Erst dann wird der/die Patient*in infektiös.  Einige wenige super-spreaders genügen dem Virus, egal wie alt die Person ist.

Je weiter ein menschlicher Organismus sich entwickelt, also ins Jugendalter eintritt, umso mehr reift auch das Immunsystem, d.h. Jugendliche bilden das erworbene Immunsystem aus, das ab dem Zeitpunkt, zu dem es mit Krankheitserregern in Berührung gekommen ist, Antikörper produziert.

Tatsächlich sind die Übergänge nicht klar definiert, sondern individuell. Es wurde in der wissenschaftlichen Presse berichtet, dass 10 % der infizierten Kinder und Jugendlichen an Long-COVID erkranken können. Hier gibt es keinen Unterschied zu den Erwachsenen. Die Delta-Variante wird diese Problematik noch verstärken.

Schulen waren und sind in Pandemien generell Pandemietreiber. Die aktuelle Pandemie wäre die erste Ausnahme. Wir sind davon überzeugt, dass diese Aussagen Interessen-getrieben sind von Eltern und Arbeitgeber*innen, und es ein paar unwissenschaftliche Publikationen dazu gibt, die jeder Geschmacksrichtung passen. Um es wissenschaftlich zu untersuchen, müsste man eine Studie mit regelmäßigen Tests der Schüler*innen und Lehrer*innen über Monate richtig durchführen. Das ist sehr aufwendig und kostet entsprechend Geld und Zeit. Diese Studie darf nicht politisch motiviert sein oder ein vorgefasstes Ergebnis zum Ziel haben. Außerdem ist es schwierig, das Verhalten der Kinder und Jugendlichen wissenschaftlich zu erfassen. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Wir können aber sagen, dass das ganze Spektrum vertreten sein wird: Kinder und Jugendliche, die nicht erkranken, Kinder und Jugendliche, die erkranken, 10 % Long-COVID Fälle verteilt auf alle Altersgruppen. Das allein sollte ausschlaggebend sein, in Schulen und Kitas Schutzmaßnahmen aufrechtzuerhalten. Da wir davon ausgehen, dass Lehrer*innen gerne unterrichten und ihren Beruf lieben, machen sie in Zeiten einer Kontaktseuche diese Anpassung gerne. Eine Reduzierung des Stundenplanes auf Kernfächer wäre deshalb ebenfalls angebracht. Außerdem sollte es den Lehrer*innen der Naturwissenschaften in den Schulen ein Anliegen sein, endlich die Theorie in die Anwendung zu bringen, und nicht nur öde veraltete Schulbücher zu rezitieren. Sie haben das Wissen, und können Pläne entwickeln und umsetzen, gerne gemeinsam mit den Schüler*innen, denn Anwendung und Praxis in den Schulunterricht zu integrieren, während einer laufenden Seuche ist optimal, um die Wichtigkeit des Unterrichtstoffes zu untermauern.

Warum lernt man das denn, fragt sich jede/r Schüler*in zu einem Zeitpunkt? Wissenschaft und die Biologie leben! Die Biologie der Viren, die Epidemiologie von SARS-CoV-2 und die Symptomatik einer COVID-19 Erkrankung können ebenfalls gelehrt werden. Sollten Sie sich den neuen Stoff nicht selbst erarbeiten können, dann laden sie doch einfach Virolog*innen in die Schule zu Vorträgen ein. Unsere Schüler*innen, die in der Vergangenheit Schnupperwochen und Schülerpraktika bei uns absolviert hatten, waren begeistert und hoch motiviert. Einige haben mit ihren Arbeiten Preise in Deutschland und in den USA erhalten.

Schulunterricht über die Biologie und das Klima kann auch im Freien passieren. Seit Jahrzehnten läuft das Artensterben vor Ihrer Nase ab, in der Natur, liebe Biologie-Lehrer*innen. Haben Sie das Ihren Schüler*innen gezeigt? Das große Insektensterben, weil Hobbygärtner*innen Unmengen an Insektiziden in ihre Gärten kippen. Vögel, die keine Insekten als Nahrung finden, verenden. Kennen ihre Schüler*innen verschiedenen Bäume und Sträucher, Tiere in den heimischen Wäldern, Vögel und Insekten? Eine Umfrage wird das Allgemeinwissen, das große leere schwarze Loch, aufdecken.

Wir würden uns die Motivation der Deutschen, die bei Urlauben und bei Partys an den Tag gelegt wird, in Schulen wünschen.

In Schulen sind Schutzmaßnahmen (FFP2-Masken im Raum, Luftaustausch mehrmals pro Stunde, Abstand einhalten) weiterhin sinnvoll. Das Virus macht keinen Unterschied, wo es ist. Es infiziert über Kontakt und über Aerosole in der Luft Menschen und Tiere. Punkt.

Eine Anmerkung zu den Aerosol-Forschern: Sie sind Fachleute über Aerosolforschung. Aerosole, die infektiöse Viren tragen, verhalten sich etwas anders. Die Infektiosität der Viren und deren Stabilität ist entscheidend, wie auch die Umgebung, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung, und der UV-Index. Es ist nicht möglich, die Aerosolforschung unmittelbar auf SARS-CoV-2 zu übertragen. Einiges ist übertragbar, aber vieles auch nicht. Wir raten an, diese Disziplin zwar einzubeziehen, aber ihr nicht den Lead zu übergeben. Virologische Techniken und das Verständnis der Virologie wird über Jahre, mitunter Jahrzehnte erlernt und studiert.

Die Gefährdung einzelner Berufsgruppen wäre interessant zu wissen:

Wichtig zu wissen wäre es, welche Berufsgruppen mehr und welche weniger gefährdet sind. Tests sind anonym, was wir für richtig halten. Es sollte aber kein Problem sein, den jeweiligen Berufsstand zu erfassen. Von 60 % der Infektionen wissen wir bis heute nicht, wo sie stattfinden. Das könnte man ändern, indem der Berufsstand beim Test erfasst wird. Dabei könnte es böse Überraschungen geben.

Zu den Berufsgruppen gehören auch Profifußballer. Wir hatten intern vereinbart, dass wir nichts mehr über Fußball schreiben wollen, denn es macht keinen Sinn. Diese Berufsgruppe tanzt nach eigenen Regeln, und wird politisch unterstützt. Der Profifußball bildet eine Ausnahme nach dem Motto „Brot und Spiele“ für das Volk. Wir sehen, dass alle Mannschaften dies missbrauchen. Volle Stadien sind nichts anderes als Massenveranstaltungen in Zeiten einer Kontaktseuche. Mehr muss man dazu nicht sagen. In Bergamo war 2020 ein voll besetztes Fußballstadion der Brandbeschleuniger der Pandemie. Haben Sie das vergessen? Ein Beispiel dazu aus der aktuellen Fußball-Europameisterschaft: In St. Petersburg haben sich über 100 finnische Fans angesteckt. Menschen, die in ein Risikogebiet reisen, zum Beispiel nach London, würden wir, und ja, hier wären wir konsequent, vor der Rückreise in Quarantäne stecken (am besten mit elektronischer Fußfessel, haben wir intern gewitzelt).

In England breitet sich die Delta-Variante aus, die den Impfschutz überkommen kann. Im Vereinigten Königreich haben sich in den letzten vier Wochen die Neuinfektionszahlen verachtfacht! In Portugal wird KEIN lockerer Sommer gefeiert, in Israel wird die Mundschutz-Pflicht wieder eingeführt, in Sidney wird ein Teil der Stadt abgeriegelt, auf den Balearen haben sich Hunderte spanische Schulabgänger*innen angesteckt, weil sie dort (im Gegensatz zu ihren Heimatstädten) Party machen durften. In Russland verdoppeln sich die Infektionszahlen innerhalb von drei Wochen, obwohl dort seit Dezember geimpft wird. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Und in Deutschland wird Fußball gespielt. In Zeiten einer Kontaktseuche fliegen bzw. fahren die Deutschen ins Ausland in den Urlaub, und die Schulen möchten zum gewohnten Alltag zurückkehren. Verständnis haben wir dafür nicht. Jede/r von Ihnen weiß, was die Konsequenzen sein werden. Wir sind immer wieder verblüfft vom Ausmaß der Unvernunft und dem extrem kurzen Gedächtnis.

Wir selbst werden immer wieder gefragt, ob wir zum Friseur gehen, oder in Urlaub fahren, reisen, oder uns mit anderen Menschen treffen möchten. Wir würden das sehr gerne tun. Aber wir wissen, dass es unvernünftig wäre, und uns längerfristig, wenn wir uns infizieren würden, unsere Gesundheit kosten könnte. Da wir nicht zu einer priorisierten Gruppe gehören, sind wir noch nicht geimpft. Aber wir wissen, dass die neuen Mutanten hier den Impfschutz auch überkommen können, wenn wir Pech haben. Wir treffen Menschen im Chat digital, und wir richten uns längerfristig darauf ein, denn das Virus wird bleiben und nach dieser Fußballsaison heftig zurückkommen. Danke an den Profifußball und die Fans.

Pandemien hängen eng zusammen mit der Veränderung des Klimas!

Der Klimawandel begünstigt Zoonosen. Das bedeutet, dass Pathogene die Artenbarriere, die ein Schutzwall ist, leichter überkommen können. Ein neuer Entwurf des IPCC beschreibt, dass der Klimawandel deutlich früher als bislang vermutet eintreten wird. Wir haben bereits Kipp-Punkte erreicht. Die timeline der Politik bis 2050 wird nicht ausreichend sein, so wie dieser Bericht es beschreibt. Hitzewellen, Dürrekatastrophen, Überschwemmungen, Unwetter werden zunehmen und Kinder, die jetzt erst geboren werden, hart treffen, bevor sie 30 Jahre alt werden. Aufgrund der Hitze wird es zu Artensterben kommen, und erhöhten Todesfällen bei Menschen. Küstenregionen werden verschwinden, da der Meeresspiegel um 13 Meter steigen wird. Dieser Entwurf des Weltklimarates ist ein Weckruf.

Es werden auch hier – abhängig von den Modellierungen – immer wieder unterschiedliche Zahlen genannt. Einige Klimaforscher prognostizieren einen weit höheren Meeresanstieg. Wir wissen nicht wirklich, welche Gase im Permafrost eingefroren sind, der seit Jahren auftaut. Wir wissen aber, dass die nach und nach freiwerdenden Gase den Klimawandel noch mehr befeuern werden und die Zeitachse verkürzen. Die Voraussagen sind beängstigend. https://sciencebulletin.org/crushing-climate-impacts-to-hit-sooner-than-feared-draft-un-report/

Die Veränderung des Klimas wird Krankheiten und Pandemien befeuern!

Wir stellen uns darauf ein. SAJO macht es möglich. Wir werden diese Wirkstoffe der nächsten Generation benötigen. Sollte die Zeitachse sich verkürzen, haben wir keine Zeit mehr zu verlieren. SAJO kann viel, aber nicht hexen. Der Entwicklungszeitraum ist zwar kürzer als bei anderen, aber neue Wirkstoffe müssen klinische Studien und Zulassungsverfahren durchlaufen, was auch richtig ist. Die Entwicklungen hängen direkt an der Finanzierung. Je höher die Finanzierung ist, desto schneller sind die Entwicklungen vorhanden, und desto geringer ist das Risiko für Investor*innen.

Wir brechen hier eine Lanze für alle Naturwissenschaftler*innen, die gute wissenschaftliche Arbeit liefern, und durch eine hohe Einsatzbereitschaft glänzen. Das bezieht sich auf alle Bereiche.

The point of no return sehen wir im Verhalten der Menschen. Mehr als ein Jahr Pandemie, und immer noch haben sich viele Menschen an die Situation NICHT angepasst. Uns selbst passiert es, dass wir uns rechtfertigen müssen, wenn wir eine Schutzmaske tragen. Das sollte eigentlich umgekehrt der Fall sein, wenn man die Gegebenheiten betrachtet. Die Aufklärung in Deutschland erreicht immer noch nicht alle.

The point of no return beobachten wir auch in der Politik. Leider fehlt es bis jetzt an Möglichkeiten, im Land eine gute und erfolgversprechende Finanzierung für junge, gute Unternehmen zu finden. Im öffentlichen Dienst, in der Wissenschaft, besetzen diejenigen die festen Stellen, die nicht mehr viel bewegen. Engagierte, die etwas vorwärtsbringen, erfolgreich sind, werden endlos auf befristete Zeitverträge gesetzt und dürfen die Finanzierung ihrer eigenen Stellen selbst einwerben. Das ganze System ist darauf ausgerichtet, bequem auf Stillstand zu setzen, Engagierte auszunutzen, um sie dann zu enttäuschen.

The point of no return manche hoffen, dass sich die Klimaforscher hier irren – doch so unrealistisch dürfen wir nicht sein. Wir alle müssen uns vorbereiten.

Nichtdestotrotz, an die Liebe und die Musik dürfen Sie glauben, denn das trägt einen durchs Leben. Was wäre ein Leben ohne Liebe und ohne Musik: Nicht vorstellbar!

Schaffen wir es gemeinsam? Ja, wenn Sie es wollen!

Ihre Sabine Breun und Jörg Baumann

SAJO berät rund um Infektionskrankheiten. Wir wenden unser Wissen an, das wir aus der Infektionsforschung über mehr als 20 Jahre international erarbeitet haben. Wir tun, was wir können, um diese Pandemie zu bekämpfen.

SAJO – für eine gesündere Welt und bessere Zukunft!

Blog post No. 181. Unser Blog erfährt eine breite Akzeptanz, was uns sehr erfreut, wir teilen gerne unser Wissen. Einzelne Beiträge und Inhalte werden von zahlreichen anderen übernommen, auch von vielen Medien. Wir haben noch gelernt, wie man richtig zitiert, und es würde uns umgekehrt auch erfreuen. Außerdem: Bitte empfehlen Sie unseren Blog weiter – ein informatives Werkzeug im Kampf gegen Pandemien.

(Hinweis: Wir sind keine Mitglieder politischer Parteien oder Religionsgemeinschaften oder von Vereinen. Unabhängigkeit, Souveränität und Freiheit sind für uns ein wichtiges Gut. Wir beraten auf unserem Blog rein wissenschaftlich, ohne eigene Interessen und ohne Interessenskonflikt, also uneigennützig. Wir werden dafür nicht bezahlt.)

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